Kategorie: Photothek
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Franziska Lampe on Lovis Corinth: Copied into Canon
Weiterlesen: Franziska Lampe on Lovis Corinth: Copied into CanonArt history is not only written in words, but in images too. Artists who enter the so-called canon are represented in art-historical image archives in a variety of ways and over a long period of time. The traces of the painter Lovis Corinth (1858–1925) in the Photothek of the Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZI) vividly illustrate the central role of reproductions in art-historical research and the perception of an artist. The Photothek preserves photographs documenting Corinth’s works and life across various holdings, including the Künstler-Abteilung (the collection of photographs sorted by artists), the Bruckmann Image Archive (containing material related to the…
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Sibylle Weber am Bach über Reproduktionen, die Kunstgeschichte schrieben
Weiterlesen: Sibylle Weber am Bach über Reproduktionen, die Kunstgeschichte schriebenKunsthistorische Kennerschaft stützte sich bis weit in das 20. Jahrhundert zu großen Teilen auf Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Damals maßgebliche Methoden der Kunstgeschichte wie die Stilgeschichte, die Ikonographie und die Ikonologie wurden anhand von Schwarz-Weiß-Reproduktionen entwickelt und sukzessive verfeinert. In Forschung und Lehre wie im Kunsthandel, im privaten Arbeitszimmer und in Museen boten sie die entscheidende Grundlage für Form- und Stilvergleiche, für Motivvariationen ebenso wie für „Händescheidungen“ u.v.m. Heute ist der Zugriff auf qualitativ hochwertige Farb-Reproduktionen nicht zuletzt durch die Digitalisierung fast mühelos geworden. Ausgehend von der sich in der Photothek des ZI befindenden, weltweit größten fotografischen Studiensammlung zur sog. altdeutschen Malerei stellt…
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Was Nutzer:innen wollen – Nadine Raddatz zu Bilddatenbanken im Praxistest
Weiterlesen: Was Nutzer:innen wollen – Nadine Raddatz zu Bilddatenbanken im PraxistestBilddatenbanken ermöglichen es Museen, Archiven, Bibliotheken und anderen kulturellen Einrichtungen, ihre Bestände digital zu erfassen, zu organisieren und weltweit zugänglich zu machen. Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte als kunsthistorische Forschungsinstitution nutzt dieses Instrumentarium, um nicht nur die eigenen Sammlungen zu präsentieren, sondern auch die Daten für die Forschung verfügbar zu machen. Die Anforderungen an Bilddatenbanken sind in den letzten Jahren stark gestiegen – durch die zunehmende Digital Literacy erwarten die Nutzer:innen mehr als nur Abbildungen. Mit dem Projekt kunst.bild.daten war von Anfang an das Ziel verbunden, eine Infrastruktur für die über 1 Mio. Bildmedieneinheiten der Photothek zu schaffen und knapp 200.000…
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Georg Schelbert: Von den Fotoboxen ins Wissensnetz – noch ein Jahr bei „kunst.bild.daten“
Weiterlesen: Georg Schelbert: Von den Fotoboxen ins Wissensnetz – noch ein Jahr bei „kunst.bild.daten“Einst standen sie ausschließlich in geordneten Fotokästen: Abbildungen von Bauwerken und Kunstwerken, sortiert nach Orten und Namen – wie in einer riesigen analogen Landkarte der Kunst. Jetzt werden sie aus der statischen Struktur in ein vernetztes digitales System überführt, das neue Zusammenhänge sichtbar macht. So wird aus einem Archiv vergangener Epochen ein Werkzeug für die Forschung von morgen – und für alle, die neugierig auf Kunst und ihre (Medien-)Geschichte sind.
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Jara Lahme über das Oktoberfest in der Münchner Kunstgeschichte
Weiterlesen: Jara Lahme über das Oktoberfest in der Münchner KunstgeschichteIn diesem Jahr, 2025, findet das Oktoberfest zum 190. Mal in München statt. Das weltweit bekannte Volksfest auf der Theresienwiese wird sowohl von den Bayern selbst als auch von den zahlreichen Besuchenden als der Inbegriff bayerischer Kultur verstanden. Dennoch ist es ungewöhnlich, dass sich in der kürzlich in die Photothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte überführten ehemaligen Glasdia-Lehrbildsammlung des Kunstgeschichtlichen Seminars der LMU München auch eine umfangreiche Themengruppe zum Oktoberfest befindet.
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Georg Schelbert über die Dias der Münchner Kunstgeschichte
Weiterlesen: Georg Schelbert über die Dias der Münchner KunstgeschichteTrennung und Wiedersehen Jahrzehntelang waren großformatige Glasdias das visuelle Medium in den Vorlesungen der Kunstgeschichte. Viele Universitätsinstitute wie in Bonn, Berlin, Frankfurt, Halle oder Hamburg besitzen solche Bestände, die bald analog zur Bibliothek Diathek genannt wurden, bis heute. In München hingegen galten sie lange Zeit als verschollen, ja gerieten völlig in Vergessenheit. Jetzt sind sie in der Photothek des ZI.
