• Sophie Godzik zu Ko-Existenzen. Das Tier, das wir sehen

    Sophie Godzik zu Ko-Existenzen. Das Tier, das wir sehen

    Dass Kunsthistoriker:innen selbst künstlerisch tätig werden, gehört nicht zum klassischen Selbstverständnis des Fachs. Gleichwohl kann die künstlerische Praxis als ein paralleler Denkraum fungieren, in dem sich Fragestellungen artikulieren lassen, die sich einer rein sprachlichen Analyse entziehen.

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Kunst & Markt

Vor zehn Jahren fand am Zentralinstitut für Kunstgeschichte erstmals die Hugo Helbing Lecture statt – anlässlich der Schenkung annotierter Auktionskataloge aus seiner Firma an das ZI.

Hugo Helbing (1863-1938) gründete und leitete das zwischen ca. 1900 und ca. 1935 führende Kunstauktionshaus im deutschsprachigen Raum. Am Hauptsitz in München, an den Niederlassungen in Frankfurt a.M. und Berlin sowie im Ausland veranstaltete Helbing über 800 z.T. herausragende Auktionen. Ihre Kataloge setzten neue Maßstäbe in der wissenschaftlichen Bearbeitung und Druckqualität und trugen wesentlich dazu bei, dass Deutschland in diesen Jahren eine führende Stellung im internationalen Kunsthandel einnahm. 1938 wurde Helbing während der Reichspogromnacht als Jude ermordet.

Die jährlich stattfindende Hugo Helbing Lecture erinnert an sein Wirken und widmet sich der Erforschung des Kunstmarkts. Das Jubiläum nehmen wir zum Anlass, Beiträge zu Kunst, Markt und Provenienzforschung zusammenzustellen.