Schlagwort: Johannes Myssok

  • Graue Statue eines nackten Mannes in einer dynamischen Pose mit einer Scheibe in der Hand vor gelbem Hintergrund

    Johannes Myssok über „Die neue(n) Antike(n) des 18. Jahrhunderts“

    Angesichts der heutigen, globalisierten Perspektive auf die Kunst erscheint das Phänomen, dass sich die europäische Kunst in ihrer Geschichte immer wieder auf die lange zurückliegende Kunst des eigenen Kulturraums – auf ‚die Antike‘ – bezogen hat, ein höchst erklärungsbedürftiger Anachronismus. Seinen Höhepunkt erreichte der wellenförmig immer wieder virulent werdende Rekurs in der Mitte des 18. Jahrhunderts mit Johann Joachim Winckelmanns Schriften, die eine absolute Vorbildhaftigkeit der antiken Kunst postulierten und diese zum obersten, alleinig nachahmenswerten Ideal erklärten. Doch was kennzeichnete den Umgang mit der Antike, speziell mit den immer wieder zu Tage geförderten Fragmenten antiker Skulpturen vor dieser utopischen Setzung?…

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