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Peter Seeland über: Körperlichkeit, Rassismus und Kunstgeschichte. Eine Kontroverse in Tübingen 1932
Weiterlesen: Peter Seeland über: Körperlichkeit, Rassismus und Kunstgeschichte. Eine Kontroverse in Tübingen 1932Begleitend zur Ausstellung unbekleidet I ausgezogen. Der Akt in der kunsthistorischen Forschung im nördlichen Lichthof des Zentralinstituts für Kunstgeschichte (16.04.–02.10.2026) schreibt hier auf unserem Blog das Ausstellungsteam zu zentralen Fragen und Perspektiven der Ausstellung und führt diese weiter aus. In einer eigenen Sektion der Ausstellung wird anhand ausgewählter Protagonisten und Diskurse beleuchtet, wie im Nationalsozialismus auch Kunstgeschichte dazu diente, rassistische Körpervorstellungen zu konstruieren und zu etablieren. Im Jahr 1947 tagte in München eine Spruchkammer, um den Kunsthistoriker Hugo Kehrer (1876–1967) im Kontext der Entnazifizierung zu richten. Man ordnete ihn als unpolitischen „Mitläufer“ ein und begründete dies wie folgt: „Was weiß…
