Kategorie: unbekleidet I ausgezogen
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Elias Neuhaus zu 70 Jahren The Nude, oder: Wie das Nackte zum Akt wurde
Weiterlesen: Elias Neuhaus zu 70 Jahren The Nude, oder: Wie das Nackte zum Akt wurdeGreift man heute nach der Übersetzung der berühmten Studie von Kenneth Clark (1903–1983) The Nude. A Study in Ideal Form (1956)1, ist man mit einem eigentümlichen Paradoxon konfrontiert: Clarks Buch, das auf seinen ersten Seiten erklärt, warum sein Gegenstand nicht das „naked“, sondern das „nude“ sei, trägt im Deutschen ausgerechnet den Titel: Das Nackte in der Kunst.2 Die ebenso einflussreiche wie oft kritisierte Überblicksdarstellung wird in diesem Jahr siebzig Jahre alt. Eine Auseinandersetzung mit ihrer Rezeptionsgeschichte sowie Übersetzung bleibt, wie sich zeigen wird, produktiv.
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Kacper Stępień zum Akt als Ort von Blindheit, oder: Muss man T.J. Clark mit T.J. Clark lesen, um ihn produktiv kritisieren zu können?
Weiterlesen: Kacper Stępień zum Akt als Ort von Blindheit, oder: Muss man T.J. Clark mit T.J. Clark lesen, um ihn produktiv kritisieren zu können?Indem ein Akt enthüllt, verdeckt er zugleich eine Grundtatsache: dass er selbst etwas verdeckt. Genau dieser Illusion – es gebe keine Illusion mehr – erlag T.J. Clark, der Pionier der Sozialgeschichte der Kunst, eigenen Angaben zufolge bei seiner Analyse von Manets Gemälde Olympia (1863).
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Peter Seeland über: Körperlichkeit, Rassismus und Kunstgeschichte. Eine Kontroverse in Tübingen 1932
Weiterlesen: Peter Seeland über: Körperlichkeit, Rassismus und Kunstgeschichte. Eine Kontroverse in Tübingen 1932Im Jahr 1947 tagte in München eine Spruchkammer, um den Kunsthistoriker Hugo Kehrer (1876–1967) im Kontext der Entnazifizierung zu richten. Man ordnete ihn als unpolitischen „Mitläufer“ ein und begründete dies wie folgt:„Was weiß ein in den Kunstschätzen des Mittelalters gefangener Geist von den Härten politischer Realitäten? Dem ‚politisch ein garstig Lied‘ stellt er die schöne Kunst entgegen.“
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Akte in Venedig: Dominik Brabant über Florentina Holzingers Beitrag für den Österreichischen Pavillon auf der diesjährigen Biennale
Weiterlesen: Akte in Venedig: Dominik Brabant über Florentina Holzingers Beitrag für den Österreichischen Pavillon auf der diesjährigen BiennaleThumbnail: Florentina Holzinger, Seaworld Venice, 2026 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026 | Wer in diesem Jahr die Kunstbiennale von Venedig besucht, kommt an Florentina Holzingers (*1986) Beitrag kaum vorbei. Vor dem Österreichischen Pavillon bildeten sich gerade in den ersten Wochen lange Warteschlangen und in den sozialen Medien kursieren unzählige Bilder ihrer Performance Seaworld Venice – auch wenn aktuell beim Betreten des Pavillons mit Nachdruck darauf hingewiesen wird, dass das Anfertigen von Fotografien und Filmen nicht erlaubt sei.
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Franziska Lampe über retuschierte Körper, Feigenblätter und fotografische Konstruktionen des Aktes
Weiterlesen: Franziska Lampe über retuschierte Körper, Feigenblätter und fotografische Konstruktionen des AktesAnekdoten zufolge soll sich Queen Victoria (1819–1901) von der Nacktheit der Gipskopie von Michelangelos David in dem nach ihr benannten Museum in London schockiert gezeigt haben. Daraufhin wurde um 1857 ein 40 x 30 cm großes und 3 kg schweres Feigenblatt aus Gips angefertigt, um bei Bedarf und bei königlichem Besuch, die Genitalien der Renaissance-Replik zu verdeckten.
