Besondere Neuerwerbungen der Bibliothek im Spotlight
Unter der Grundsignatur 4° GT–Pa 310/92 verwahrt die Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte seit April 2025 zwei in Leder gebundene Leporelli in ihrem Rara-Magazin, die aufgrund der Fragilität der gefalteten Klebebindung und aufgrund ihres Seltenheitswertes unter die Rarissima eingeordnet wurden und nur auf besondere Anfrage im Original konsultiert werden können. Sie enthalten das Exlibris der „Bibliothek von Ed. Carl Vögeli“1 und bestehen aus je zwanzig 7,3 x 292 cm bzw. 7,3 x 322 cm langen, auf der Rückseite an den Schmalseiten mit Klebeband zusammengefügten Papieren. Seit August 2026 sind beide Leporelli auch als hochauflösende Digitalisate online zugänglich (siehe: >> für 4° GT–Pa 310/92(1 und >> für 4° GT–Pa 310/92(2) und ermöglichen so einen detaillierten Blick auf die nur 7,3 cm hohen Originale. Die beiden Leporelli wurden als eine der späten Amtshandlungen unseres im Oktober 2025 pensionierten Bibliotheksdirektors Dr. Rüdiger Hoyer aus dem Pariser Kunsthandel erworben und seinerzeit als anonyme Lithographien katalogisiert. Künstler und Verleger waren unbekannt. Lediglich die Darstellung – eine in je 20 Einzelblätter geteilte Ansicht der linken und der rechten Straßenseite der Pariser Grands Boulevards von der Madeleine bis zur Place de la Bastille mit einem ungefähren Erscheinungsjahr um 1830 konnte ermittelt werden. Im Zuge ihrer Führung zu besonderen Fundstücken aus dem Rara-Magazin hat Anna Klug die Panorama-Darstellungen im Februar 2026 am Deutschen Kongress für Kunstgeschichte in München erstmals genauer unter die Lupe genommen. Ein Vergleich mit einem Exemplar der Pariser Stadtbibliothek führte nun zu weiteren Rechercheergebnissen.
Unter der Signatur 3-RES-109 verwahrt die Bibliothèque Historique de la Ville de Paris insgesamt sechs Leporelli, die seit dem 13. Februar 2026 als Digitalisate auch online konsultiert werden können. Nur das erste der sechs Leporelli im Pariser Besitz (>>1) zeigt dabei die komplette zwanzigteilige Ansicht der Südseite der Pariser Grands Boulevards von der Madeleine bis zur Bastille, die der Benennung unseres Exemplars [>>] 4° GT–Pa 310/92(2 als Côté droit (rechte Straßenseite) entspricht.2 Die Nordseite des Pariser Exemplars ist nicht komplett zu einem Leporello zusammengeklebt worden, sondern befindet sich in drei Teilen in derselben Mappe (>>2, >>3, >>4). Die weiteren Leporelli in dem Sammelwerk zeigen den Straßenzug entlang der Rue Vivienne mit der Bibliothèque Royale, dem heutigen Site Richelieu der Nachfolgeinstitution Bibliothèque Nationale de France (>>5) sowie die Pariser Quais entlang des rechten Seine-Ufers mit Blick auf die linke Seine-Seite (>>6). All diese Ansichten entstammen derselben lithographischen Serie, die unter dem Titel Paris en miniature ab 1832 in der lithographischen Anstalt von Jean-François Bénard (1796-1854) in der Rue de l’Abbaye n°4 auf der linken Seine-Seite gedruckt wurde. Die lithographischen Vorlagen stammen von Jean-Baptiste Arnout (1788–1865).

Das Pariser Exemplar der Südseite der Grands Boulevards ist schlecht beschnitten und zeigt noch teilweise den Schriftzug „PARIS EN MINIATURE, PAR ARNOUT“ auf dem ersten Papierstück. Offensichtlich handelt es sich dabei um einen unnummerierten Druck, wie er ab Erscheinungsjahr der Lithographien in 86 Fleet Street in London von Charles Tilt (1797–1861) herausgegeben wurde. Dies geht aus dem gedruckten Vermerk eines originalen Abzugs aus dem Besitz des Musée Carnavalet hervor, bei dem bezeichnenderweise der Schriftzug des Pariser Verlegers Gabriel Aubert (1784–1847) in der Fußzeile rechts unten nicht mitgedruckt wurde (Paris en miniature, par Arnout [o.N.])3. Weitere Originalabzüge der lithographischen Platten, wie sie das Musée Carnavalet verwahrt, nennen jedoch beide Verleger in der Fußzeile ( z. B. >>n° 69, >>n° 79, >>n° 88). In einer Schreibschrift, die in ihrer Größe ungefähr mit den ebenfalls handschriftlichen Untertiteln der lithographischen Boulevard-Darstellungen vergleichbar ist, liest man unten links: „Published by Charles Tilt 86 Fleet Street“, mittig „Lith. de Benard, rue de l’abbaye n° 4“ und rechts erscheint der Schriftzug „Chez Aubert, Eeur du Jal la caricature, galerie Véro Dodat“.4 Der in der Kopfzeile im Nachgang in in Versalien gedruckte Titel „PARIS EN MINIATURE, PAR ARNOUT“ trägt in diesen Abzügen zusätzlich eine Nummer. Zwar konnten im Zuge der Recherche für den vorliegenden Blog-Artikel nicht alle Ansichten der Grands Boulevards in originalen Abzügen nachgewiesen werden und es fehlen insbesondere alle Originalabzüge der rechten Straßenseite. Jedoch besitzt das Musée Carnavalet immerhin die Abzüge >>n° 69, >>n° 79, >>n° 88 und >>n° 89 der Reihe, die der kompletten linken Straßenseite entsprechen und je fünf Straßenabschnitte der Boulevards zeigen.
Ein Abzug mit der Nummer 89 wurde am 20. Oktober 1832 als Belegexemplar für die Bibliographie de la France eingereicht – eine Maßnahme, die in Frankreich seit 1811 dem offiziellen Druck und Vertrieb vorausgehen musste.5 Die Darstellung zur Nummer 89 wurde als „Boulevart“6 bezeichnet. Weitere Blätter der Serie Paris en miniature wurden bereits im Vorfeld registriert, jedoch weniger sorgfältig betitelt und nummeriert7: Ein Abzug von Paris en miniature n° 88 wurde am 22. September 1832 erfasst und enthält lediglich die Minimalangaben: „Paris en miniature, par Arnout, pl. 88. Imp. lith. de Bénard, à Paris. A Paris, chez Aubert, galerie Véro-Dodat.“8 Die Darstellung lässt sich aber über den Originalabzug des Musée Carnavalet Paris en miniature n° 88 eindeutig zuordnen. Über ein Belegexemplar, das am 25. August eingereicht wurde, aber möglicherweise fälschlich mit der Nummer 179 [sic!] registriert wurde, wissen wir immerhin, dass es „cinq sujets“9 (fünf Darstellungen) enthielt – eine Anzahl, die innerhalb der Serie auf einem Blatt nur bei den Panoramen vorkommt.10 Am 28. Juli 1832 wurde Paris en miniature n° 169 [sic!] registriert.11 Die früher erschienenen Abzüge differieren nur um ihre Hunderterstelle mit den Nummern der Abzüge des Musée Carnavalet. Aber selbst wenn man davon ausgeht, dass die Bibliographie de la France in diesen Fällen Druckfehler in die Nummerierung gebracht hat, scheinen doch nicht alle Abzüge der Grands Boulevards über das Dépôt legal offiziell belegt worden zu sein. Möglicherweise kamen die Abzüge für die rechte Straßenseite nur über den Londoner Verleger Charles Tilt in den Handel oder sie wurden ohne offizielle Registrierung auch in Frankreich verkauft. Fehlende Belegexemplare für die Boulevards, Côté droit wären nicht das einzige Versäumnis des Druckers Jean-François Bénard, der der Pariser Polizei bereits 1827 vor seiner offiziellen Zulassung mit klandestinen Druckerzeugnissen auffiel und 1837 zu einer Strafe von 1000 Francs verdonnert wurde, als man ihm das Fehlen von Belegexemplaren der Vorlagen für Druckzeugnisse der Zeitschrift La Vogue nachweisen konnte.12 Immerhin erlaubt die Bibliographie de la France und insbesondere der Nachweis des Belegexemplars Paris en miniature n° 89 eine mutmaßliche Registrierung und Datierung der ersten Abzüge zu den nördlichen Straßenansichten der Grands Boulevards auf 1832.
Doch kommen wir zur Darstellung dieser Boulevards in unserem Exemplar [>> für] 4° GT–Pa 310/92 (1 und betrachten insbesondere die Straßenzüge und Häuserfassaden der linken Straßenseite, die Jean-Baptiste Arnout (1788–1865) bis 1832 als Vorlagen für die Lithographien gezeichnet hat. Die Grands Boulevards – entstanden unter Ludwig XIV. von 1670 bis 1680 anstelle der baufälligen Stadtmauern im Halbrund auf der nördlichen Seine-Seite – entwickeln sich im 19. Jahrhundert zu einem der zentralen Schauplätze des modernen Pariser Stadtlebens.13

Bildlegende: gelb (Markierung der Verfasserin): Grands Boulevards von der Place de la Madeleine bis zur Place de la Bastille/ rosa (im Originalplan): Mauer der Generalpächter (Mur des fermiers généraux: errichtet 1785-1788)/ orange (im Originalplan): Thierssche Stadtbefestigung (enceinte de Thiers: erbaut 1840–1845)
Der Stadtplan Paris illustré et ses fortifications von 1847, der sich unter der Signatur GT-Pa 300/290 R auch in unserem Rara-Magazin befindet, gibt die genaue Abfolge der Straßennamen wieder und gewährt einen Überblick über die sukzessiven Stadterweiterungen und Befestigungen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Zur Bauzeit sind die Grands Boulevards am Stadtrand gelegen, aber gegen Ende des Ancien Régime bildet die weiter außen gelegene Mauer der Generalpächter (Mur des Fermiers Généraux) die äußere Stadtbegrenzung. Eine letzte Stadtbefestigung unternimmt der Bürgerkönig Louis-Philippe (1773–1850) ab 1833. Sie entsteht zu Beginn der 1840er Jahre und ist nach dem Ministerpräsidenten Adolphe Thiers benannt. Im Zuge der Haussmannisierung kommen im Zweiten Kaiserreich weitere Prachtstraßen nach dem Vorbild der Grands Boulevards hinzu. Auch zahlreiche Fassaden auf den Grands Boulevards werden nach den Haussmannschen Vorstellungen überformt oder komplett neugestaltet. Neben dem nach dem Stadtplaner benannten Boulevard Haussmann, der zwischen Boulevard des Italiens und Boulevard Montmartre in die ältere Ringstraße mündet, führen der Bau der Opéra Garnier und der Place de la République sicherlich zu den größten baulichen Veränderungen auf den Boulevards.14 Auf dem Boulevard du Temple auf Höhe der Place de la République befanden sich seit dem 18. Jahrhundert und noch in der Julimonarchie zahlreiche inoffizielle Theater.

Auf Arnouts nördlicher Straßenansicht des Boulevard du Temple sieht man das „Théâtre de la Gaité“, das „Spectacle des Funambules“ und das „Théâtre de Madame Saqui“ in unmittelbarer Nachbarschaft zum „Théâtre Lazari“ und dem „Salon des Figures“, einem Wachsfigurenkabinett, das sich bereits gegen Ende des Ancien Régime an dieser Position befand und als Vorgänger von Madame Thussauds und dem Musée Grévin gelten kann.15 Die Reihe der Boulevardtheater und Variétés setzt sich zu beiden Seiten dieser Häuserzeile fort. Das Theater der Madame Saqui sei hier herausgegriffen, da es die Entstehung der lithographischen Vorlage für die linke Straßenseite bis 1830 nahelegt. 1816 von der Akrobatin und Seiltänzerin Marguerite Saqui (1786–1866) erworben, wird es bis 1830 bespielt, bevor Saqui es an einen M. Roux, genannt Dorsay verkauft, der es in „Théâtre-du-Temple“ umbenennt.16
Es ist die Zeit der frühen Einkaufspassagen, in denen sich unter Überdachung edle Boutiquen ansiedeln.17 1827 wird gegenüber der Theatermeile die [>>] Passage Vendôme gebaut. Noch älter ist die [>>] Passage des Panoramas am Boulevard Montmartre. Hier befanden sich von 1799 bis 1831 zwei Türme, in denen im wechselnden Turnus monumentale Panoramamalereien historischer Ereignisse gezeigt wurden.18 Auf Arnouts rechter Straßenansicht ist der Eingang zur Passage, wie wir ihn heute kennen, anhand seiner zwei monumentalen Pilaster klar erkennbar. Er bleibt unbenannt und ist in ein sechsstöckiges Gebäude integriert – von den Türmen ist nichts mehr zu sehen, was für einen späteren Zeitpunkt der Entstehung der Lithographien für die rechte Straßenseite spricht.19 Als technische Weiterentwicklung eines monumentalen Panoramas kann das [>>] Diorama gelten, das Louis Daguerre (1787–1851) 1822 noch vor der Erfindung der Fotografie auf dem Boulevard du Temple eröffnet und das dort bis 1837 existiert20– Arnout zeigt das Gebäude auf der linken Straßenseite hinter der heute nicht mehr existenten „Fontaine du Château d’eau“.
Neben solchen Attraktionen sind die Cafés auf den Boulevards wichtige Anziehungspunkte im Stadtgefüge. Ein späteres Blatt der Serie Paris en Miniature n° 115 von 1837 zeigt neun Cafés in architektonischen Einzeldarstellungen, die hier als Pariser Touristenattraktionen präsentiert werden. Abgesehen vom „Café de la Rotonde“ im Palais Royal befinden sich alle dargestellten Cafés auf den Boulevards: das „Café anglais“ Boulevard des Italiens, das „Café Véron“ Boulevard Montmartre, das „Café bonne nouvelle“ Boulevard Bonne Nouvelle, das „Café Turc“ Boulevard du Temple und das „Café des Bains chinois“ auf dem Boulevard des Italiens.
Die sogenannten [>>] „Bains chinois“ auf dem Boulevard des Italiens auf der rechten Straßenseite waren im 18. Jahrhundert eröffnete Bäder, die noch zur Zeit der Restauration hochpreisige Luxusbäder und kosmetische Anwendungen anboten.21 Der Eingang zum „Café Turc“ wird als hoher Torbogen und Eingang zum gleichnamigen Park, dem [>>] „Jardin Turc“ auf der rechten Straßenseite gezeigt, der im 19. Jahrhundert eine wichtige Touristenattraktion auf den Boulevards darstellte und im Süden an den Boulevard du Temple grenzte. Aber auch die breiten Straßenzüge selbst sind mit Alleen von hohen Bäumen bewachsen. Arnout stellt das muntere Treiben auf den Straßen dar. Hier flanieren fein angezogene Damen und Herren in Frack und Zylinder neben Gauklern und Gesinde. Überall sind Händler, Reiter und Kutschen unterwegs. In die Rue Poissonnière marschiert ein Trupp Soldaten ein, aber auch in anderen Straßenabschnitten sorgen Uniformierte für Ordnung. Paare werden in Konversation gezeigt und vor den Theatern und dem Jardin Turc haben sich Menschentrauben gebildet. Allenthalben trifft die Stadt- auf die Landbevölkerung. Man sieht Bäuerinnen mit ihren Kraxen, mit Pferden bespannte Fuhrwagen und von Menschen gezogene Lastkarren.

Bildnachweis: Musée Carnavalet, https://www.parismuseescollections.paris.fr/fr/musee-carnavalet/oeuvres/paris-en-miniature-par-arnout-boulevard-du-temple-boulevard-des-filles-du#infos-principales (Stand: 26.08.2026). Dieser unnummerierte Abzug war für den Londoner Markt bestimmt. Links unten wird der Londoner Verleger Charles Tilt genannt. Die Angabe des Pariser Verlegers Aubert, rechts unten, fehlt hingegen.
Auf der Place de la Bastille schließlich herrscht die große Brache: Die alte Stadttorburg mit ihrem Gefängnis ist während der Französischen Revolution abgetragen worden – die Julisäule noch nicht aufgestellt. Am 6. Juli 1831 als Denkmal für die Gefallenen der Julirevolution beschlossen, gibt sie der Bürgerkönig Louis-Philippe 1833 in Auftrag.22 Am Rande dieses Platzes zeigt Arnout einen überdimensionierten Elefanten. Es ist das Modell aus Holz und Gips einer 1810 von Kaiser Napoleon per Dekret beschlossenen Brunnenfigur, die aus den Kanonen der spanischen Aufständischen gegossen werden sollte. Der Sattel sollte eine Aussichtsplattform für Touristen bieten. Nach dem Sturz Napoleons wurde das Brunnenprojekt nicht weiterverfolgt und kam zu keinem Abschluss. Das Modell des Elefanten aber stand noch bis 1846 auf der Place de la Bastille, bis es schließlich abgetragen wurde.23
Auf einem späteren Panorama der Pariser Boulevards, das von Anna Klug und Krista Profanter nach dem Kongress für Kunstgeschichte im Kunsthandel entdeckt und im Nachgang erworben wurde, sieht man den Elefanten nicht mehr. Edouard Renards Darstellungen wurden erstmals 1846 in der Wochenzeitschrift Illustration. Journal universel veröffentlicht und zeigen die Julisäule auf der Place de la Bastille.24 Doch zu diesem Panorama mehr in einem kommenden Beitrag.
DR. DES. ANNA KLUG >> ist Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeitende in der Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte.
1. [>>] 4° GT–Pa 310/92(1 trägt „Band Nro 112“. [>>] 4° GT–Pa 310/92(2 trägt „Band Nro 114“. Über die Provenienz sowie den Vorbesitzer Ed. Carl Vögeli ist derzeit nichts Näheres bekannt. [🡠]
2. Jean-Baptiste Arnout: Paris en miniature. Boulevards côté sud, de la place de la Bastille à la Madeleine, 1832, Exemplar: Bibliothèque Historique de la Ville de Paris, 3-RES-109, https://bibliotheques-specialisees.paris.fr/ark:/73873/pf0000957150/v0011.simple.selectedTab=record (Stand: 26.08.2026). Vgl. unser Digitalisat von [>>] 4° GT–Pa 310/92(2. [🡠]
3. https://www.parismuseescollections.paris.fr/fr/musee-carnavalet/oeuvres/paris-en-miniature-par-arnout-boulevard-du-temple-boulevard-des-filles-du#infos-principales (Stand: 18.08.2026) bzw.
https://www.parismuseescollections.paris.fr/fr/pm_partage/share/643631?lightmodal=1
Das Blatt entspricht der Nr. 89 der Pariser Edition. Vgl. https://www.parismuseescollections.paris.fr/fr/musee-carnavalet/oeuvres/paris-en-miniature-par-arnout-pl-89#infos-principales (Stand: 18.08.2026). [🡠]
4. Bei einer angemessenen Vergrößerung nimmt man zudem auf dem Abzug >>n° 69 auf Höhe der Straßenbeschriftungen links unten den weniger als 1 Millimeter hohen Schriftzug „Arnout.“ wahr, der auch in unserem Exemplar (4° GT–Pa 310/92 (1 noch enthalten ist. [🡠]
5. Bibliographie de la France 1832, S. 606, n° 688: Paris en miniature n° 89.
Zit. nach: https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10730767?page=676 (Stand: 26.08.2026).
Zur Geschichte der Bibliographie und des Dépôt légal, vgl. Mathilde Koskas: Bibliographie nationale française et dépôt légal, in: Bulletin des Bibliothèques de France, 2011, 2011/06, S. 101–105. ⟨hal-01071990⟩, zit. nach: https://hal.science/hal-01071990v1 (Stand: 08.10.2014). [🡠]
6. Bibliographie de la France 1832, S. 606, n° 688: Paris en miniature n° 89.
Zit. nach: https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10730767?page=676 (Stand: 26.08.2026). [🡠]
7. Für die vorliegende Publikation wurden die Originalreferenzen im Digitalisat des Münchner Digitalisierungszentrums eingesehen und seitengenau zitiert. Siehe https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10730767?page=%2C1 (Stand: 26.08.2026). [🡠]
8. Bibliographie de la France 1832, S. 544, n° 629: Paris en miniature n° 88.
Zit. nach: https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10730767?page=606 (Stand: 26.08.2026). [🡠]
9. Bibliographie de la France 1832, S. 487, no. 580: Paris en miniature n° 179.
Zit. nach: https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10730767?page=537 (Stand: 26.08.2026). [🡠]
10. Ein Überblick über weitere registrierte Abzüge der Serie kann über eine Recherche mit dem Stichwort „Paris en miniature“ in der Datenbank Images of France gewonnen werden. Vgl. https://artfl-project.uchicago.edu/image-france (Stand: 26.08.2026). [🡠]
11. Bibliographie de la France 1832, S. 487, no. 511: Paris en miniature n° 169.
Zit. nach: https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10730767?page=477 (Stand: 26.08.2026). [🡠]
12. Jean-François Bénard, in: Dictionnaire des imprimeurs-lithographes du XIX. siècle, hg. von der Ecole nationale des chartes, http://elec.enc.sorbonne.fr/imprimeurs/node/21866 (Stand: 26.08.2026). Bei La Vogue: journal des hommes et des femmes à la mode handelte es sich in den 1830er Jahren um eine kurzlebige Beilage mit Druckgrafiken der Zeitschrift Journal des dames et des modes, Paris 1798 –1837. Zit. nach: https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/cb32799510k/date (Stand: 26.08.2026). [🡠]
13. Vgl. zur Architektur- und Sozialgeschichte der Boulevards: Patrice de Moncan: Les grands boulevards de Paris : de la Bastille à la Madeleine, Paris 1997. [🡠]
14. Moncan 1997, S. 33. [🡠]
15. Moncan 1997, S. 14. [🡠]
16. Léon Paillet: Biographie de Madame Saqui, in: Le Nouvelliste – Journal de Paris, 6 juillet 1852, S. 1–2; S. 2. https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k6262442p/f2.item (Stand: 26.08.2026). Saqui, Marguerite Antoinette, née Lalanne (1786–1866), in: https://www.appl-lachaise.net/saqui-marguerite-antoinette-nee-lalanne-1786-1866/ (Stand: 26.08.2026). [🡠]
17. Die Einkaufspassagen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelten noch heute als Touristenattraktionen. Vgl. die offizielle Seite der Stadt Paris: https://www.paris.fr/pages/decouvrez-la-magie-des-galeries-et-des-passages-18889 (Stand: 26.08.2026). [🡠]
18. Germain Bapst: Essai sur l’histoire des panoramas et des dioramas, Paris 1891, S. 14–19. Vgl. Ein Bild von Giuseppe Canella zeigt die Panoramatürme am Eingang der Passage im Jahr 1828 (Moncan 1997, S. 18) oder 1830: Giuseppe Canella: Vue du Boulevard Montmartre, à Paris (showing the Théâtre des Variétés and the Passage des Panoramas), Musée Thomas-Henry: Inv MTH 835.6, zit. nach: https://www.wikidata.org/wiki/Q137841747 (Stand: 26.08.2026). [🡠]
19. Moncan 1997, S. 15. [🡠]
20.Katharina Dohm (u.a.) [Hrsg.]: Diorama – Erfindung einer Illusion, Köln 2017 (= Ausstellungskatalog: Schirn Kunsthalle Frankfurt, 06.10.2017–21.01.2018). [🡠]
21. Moncan 1997, S. 21. [🡠]
22. Zur Julisäule und zum Elefanten der Bastille siehe Kapitel 3.3 Place de la Bastille/Julisäule: Symbolort der Revolution, in: Jürgen Kramer (u.a.): Schaufenster der Nation: symbolische Machtgesten im öffentlichen Raum von London, Paris und Rom im 19. Jahrhundert, Bielefeld 2021, S. 94–106. [🡠]
23. Barbara von Orelli-Messerli: Der Elefant auf der Place de la Bastille: eine Architektur?, in: Dies. [Hrsg.]: Ein Dialog der Künste, Petersberg 2020, S. 73 – 97. [🡠]
24. Renard, Edouard-Antoine. Boulevards de Paris. Bureaux l’Illustration, 1846. Siehe [urn für Panorama1846_0003] Digitalisat. [🡠]


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