Autor: ZI
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Katharina Fehr über Hugo Helbing (1863–1938) als Mäzen anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Hugo Helbing Lecture
Weiterlesen: Katharina Fehr über Hugo Helbing (1863–1938) als Mäzen anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Hugo Helbing LectureIm Jahr 2026 kann die Forschung zum Münchner Kunsthändler Hugo Helbing (1863-1938) (Abb. 1) auf eine kontinuierliche Entwicklung zurückblicken. Ausgehend von der Dissertation Meike Hopps im Jahr 2012, über verschiedene DFG-geförderte und in Kooperation mit dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte durchgeführte Forschungsprojekte bis hin zu dem in diesem Jahr endenden, DZK-geförderten und gemeinsam mit der TU Berlin realisierten Helbing Art Research Project, lässt sich eine klare Bilanz ziehen: Hugo Helbing gehörte im Münchner Kunsthandel und weit darüber hinaus vom Fin de Siècle bis in die 1930er-Jahre zu den bedeutendsten Akteuren. Dies belegen über 800 Auktionen sowie die heute über 1611 digitalisierten Helbing-Kataloge…
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Esther Wipfler über die Erfindung des Überraschungseis als Medium für Propaganda und Repräsentation
Weiterlesen: Esther Wipfler über die Erfindung des Überraschungseis als Medium für Propaganda und RepräsentationDas kaiserliche Winter-Ei von Peter Carl Fabergé (1846–1920) wurde 2025 bei Christie’s in London für umgerechnet 26,3 Millionen Euro versteigert. Dies war der höchste Auktionspreis, der je für ein Werk des Petersburger Juweliers erzielt wurde. Charakteristisch für Fabergé-Eier sind die ihnen innewohnenden Überraschungen: Jedes Exemplar enthält ein figürliches Objekt, beim Winter-Ei ist es ein Blumenkorb, oder ein Porträt, ein mechanisches Spielwerk, eine Uhr oder eine Miniaturarchitektur.
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Wissen teilen und Forschungsräume öffnen
Weiterlesen: Wissen teilen und Forschungsräume öffnenEin Bericht des Organisationsteams des Nachwuchsforums beim 38. Deutschen Kongress für Kunstgeschichte in München (25. – 28. Februar 2026).
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Kacper Stępień zu: Stefania Zahorska und der Kanon der Kunstgeschichte
Weiterlesen: Kacper Stępień zu: Stefania Zahorska und der Kanon der KunstgeschichteDie im Januar 1945 erschienene Ausgabe des Burlington Magazine stellt sich einer paradoxen Aufgabe: Der englischsprachigen Leserschaft wird, wie es in der Editorial Notice heißt, zum ersten Mal eine auf Vollständigkeit bedachte Einführung in die Renaissancekunst Polens, hauptsächlich in Krakau, geboten. Der Anlass ist die Zerstörung derselben: Eine Gruppe nach London geflüchteter Krakauer Kunsthistoriker:innen bemüht sich, für ein europäisches Publikum das zu erschließen, was gerade in einem Destruktionsprozess begriffen ist.
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How to kubikat #3: Detailansicht
Weiterlesen: How to kubikat #3: DetailansichtDer kubikat ist eine schier unerschöpfliche Fundgrube von Fachliteratur für alle, die sich mit Kunstgeschichte beschäftigen. Ob Bücher, Aufsätze, Ausstellungs- und Auktionskataloge oder schwer auffindbare Spezialliteratur: Hier ist einiges zu holen. Aber wie holt man das Beste heraus? Im dritten Teil unserer Blogreihe How to kubikat zeigt Ihnen die Bibliothekarin Diana Scheiermann, was es mit der Detailansicht auf sich hat, und erklärt z.B., wie Sie an Aufsätze in einem Buch oder einer Zeitschrift kommen oder Rechercheergebnisse in ihr Literaturverwaltungsprogramm exportieren. Die Reihe richtet sich besonders an Rechercheeinsteiger*innen, die sich erstmals im kubikat orientieren möchten – wir sind aber überzeugt, dass…
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Elias Neuhaus über Lovis Corinth als Autor: Regieanweisungen für ein Künstlerbild
Weiterlesen: Elias Neuhaus über Lovis Corinth als Autor: Regieanweisungen für ein KünstlerbildKunstgeschichte beginnt nicht nach dem Werk, sondern bereits mit dem Künstler selbst. Lovis Corinth gehört zu jenen Fällen, in denen sich kunsthistorische Ordnung bereits im Entstehungsprozess ausbildet.
