Autor: ZI
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Diletta Gamberini on failed artists in Italian renaissance poetry: Tifi Odasi´s Macaronea
Weiterlesen: Diletta Gamberini on failed artists in Italian renaissance poetry: Tifi Odasi´s MacaroneaBetween 1484 and 1490, Michele di Bartolomeo alias “Tifi” Odasi, a man of letters who gravitated around the most distinguished humanistic circles of Padua, gave to the press a booklet that was destined to earn him a modest place in the history of Italian literature. Almost exclusively remembered today as one of the earliest examples of macaronic poetry, the humorous genre whose defining feature was an incongruous contamination of Latin language structures with vernacular words and inflections, his Macaronea nonetheless holds a certain interest for art historians. Along with the compositions by the Venetian Andrea Michieli, Odasi’s text marks the…
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Julia Bondl über Courbet und Vercingétorix
Weiterlesen: Julia Bondl über Courbet und Vercingétorix„Nous ne chavons pas où ch’est, Alégia!“ René Goscinny, Albert Uderzo, Astérix: Le bouclier Arverne, 1968, S. 19. Alésia – ein denkwürdiger Ort für den französischen Nationalstolz; auch wenn im Comic Astérix Gegenteiliges behauptet wird, zerschlagen dort Cäsars Truppen 52. v. Chr. den Aufstand der gallischen Stämme unter Vercingétorix. Durch Schriftsteller wie Amedée Thiery (1828, Histoire des Gaulois), oder Henri Martin (1837–54, Histoire de France) wird der Arvernerfürst im 19. Jahrhundert zum französischen Nationalhelden erhoben. Er steht für die Geschichte einer Rebellion, die zum Abstammungsmythos der Franzosen gesponnen wird (vgl. Michel Reddé et al., Alesia: vom nationalen Mythos zur Archäologie,…
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Birgit Jooss zu komplizierten Tauschgeschäften der Kunsthandlung Julius Böhler
Weiterlesen: Birgit Jooss zu komplizierten Tauschgeschäften der Kunsthandlung Julius BöhlerDie Geschäftsunterlagen der Münchner Kunsthandlung Julius Böhler offenbaren immer wieder Überraschungen. Derzeit werden die Karteikarten der Kunsthandlung in einer Datenbank erfasst, um sie für die Forschung besser nutzbar zu machen. Neben den Herausforderungen, die die manchmal nur schwer lesbaren, handschriftlichen Eintragungen mit sich bringen, geht es auch darum, die Informationen möglichst so aufzubereiten, dass Kunstwerke sowie die in ihren Handel involvierten Akteure eindeutig identifiziert werden können. Da aber die Karteien mit ihren Vermerken der Kunsthandlung nur als internes Nachweisinstrument dienten, die nicht für die Veröffentlichung – etwa in einem Verkaufskatalog – bestimmt waren, sind die Vermerke nicht selten flüchtig und…
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Christine Tauber zur Frage, wieso Manet die Weltausstellung von außen malte
Weiterlesen: Christine Tauber zur Frage, wieso Manet die Weltausstellung von außen maltePARISER TROUVAILLE NR. 2 Edouard Manet malte das Gelände der Pariser Weltausstellung von 1867 auf dem Marsfeld aus der Feldherrenperspektive (Abb. 1), so, als handle es sich um ein fremdes, zu eroberndes Terrain.
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Ursula Ströbele und Steffen Haug zu ephemeren Bildern in Zeiten des Coronavirus
Weiterlesen: Ursula Ströbele und Steffen Haug zu ephemeren Bildern in Zeiten des CoronavirusIn Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie verlagert sich das öffentliche Leben erzwungenermaßen in die digitale Welt, finden kollektive Ereignisse per Mausklick und geteilter Bildschirme online statt – mit voneinander isolierten, zu Hause an ihren Rechnern sitzenden Individuen. Während im 20. Jahrhundert das gedruckte Zeitungsbild zu den maßgeblichen Formen öffentlichkeitswirksamer Ephemera zählte, werden diese temporären Publikationen, Boulevardblätter und schriftlichen Pressezeugnisse in Bibliotheken, Archiven und Datenbanken inzwischen als historische Dokumente aufbewahrt. Doch stellen sich angesichts der reinen Digitalität der Bilder umso dringlicher Fragen über die algorithmisch bestimmte und vorhandene technologische Zugänglichkeit sowie nach Optionen, diesem ephemeren Charakter durch Speicherung entgegenzuwirken, deren Historizität zu dokumentieren.…
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Krista Profanter über das „Château Tyrolien“ auf der Pariser Weltausstellung 1900
Weiterlesen: Krista Profanter über das „Château Tyrolien“ auf der Pariser Weltausstellung 1900Tirol war auf der Weltausstellung in Paris 1900 mit einem eigenen Pavillon vertreten (Abb. 1). Das sogenannte „Château Tyrolien“ hatte seinen Standort am Champ de Mars, am rechten, der Seine zugewandten Fuße des Eiffelturms. Die beiden „Specialcomités“ für Nord- und Südtirol hatten beschlossen, unabhängig von der offiziellen österreichischen Beteiligung ein eigenes „Tiroler Haus“ zu errichten. Damit sollte einerseits Werbung für Tirol als Fremdenverkehrsdestination gemacht und andererseits sollten die Leistungen der Kunstgewerbeschule und der gewerblichen Fachschulen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie präsentiert werden.
